Nadja Huber
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.3


Chio Aachen 2019

Der CHIO in Aachen gehört zu den größten internationalen Pferdesport-Turnieren der Welt.Da darf Mercedes-Benz als Hauptsponsor natürlich nicht fehlen. An 10 Veranstaltungstagen haben 368.500 Besucher den CHIO besucht und mittendrin durfte ich dabei sein.

Dieses Jahr war unser Stand dem Thema EQ (Electric Intelligence)gewidmet. Doch auch unsere besten und schnellsten Pferde im Stall, wie die G-Klasse, der neue GLE und der AMG GT durften natürlich nicht fehlen.

Neben verschiedenen Ausstellungsbereichen in denen wir unsere neusten Modelle präsentiert haben, bot der Stand noch weitaus mehr: Eine Dachterrasse und eine gemütliche Lounge luden unsere Gäste ein. Außerdem wurde ein exklusives Formel E Fahrzeug und ein Reitsimulator der Firma Racewood auf unserem Stand platziert. Hier durften sich die Besucher unter Anleitung eines Reittrainers an die Vielseitigkeitsstrecke des SAP-Cups wagen.Zusätzlich gab es einige hilfreiche Tipps für das richtige Sitzen im Sattel.

Kreative Gäste hatten die Möglichkeit in die Kunst des Makramee-Knüpfens einzutauchen.

Auch viele Influencer und Prominente, wie zum Beispiel Meredith Michaels-Beerbaum oder Jens Lehmann zog es an unseren Stand.

Ich als Nachwuchsverkäuferin durfte den CHIO an zwei Tagen hautnah erleben. Ich gehöre auch zu den sogenannten Pferdemädchen und war nach den 2 zwei Tagen überwältigt. Meine Aufgabe am Stand war es, den neugierigen Besuchern unsere Fahrzeuge zu präsentieren und Fragen zu den einzelnen Modellen zu beantworten.

Da unser Stand direkt am Haupteingang war, hatte man den besten Überblick über die hereinströmenden Menschenmassen. Für mich besonders schön zu sehen, war die Besuchervielfalt vor Ort,bis hin zu eingefleischten Pferdesportfans war alles dabei.

Der CHIO in Aachen ist jedes Jahr etwas Besonderes und immer wieder sehr beeindruckend. Er bietet neben dem Spitzensport, der mit vielen unterschiedlichen Disziplinen und Showprogrammen immer wieder faszinierend anzuschauen ist, auch Programme und Ausstellungen außerhalb der Tribünen für Groß und Klein an.

Die wirklich eindrucksvollen Tage vergingen für mich wie im Flug und ich bin dankbar, dass ich Teil dieses Events sein durfte.



Nadja Huber
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.2


Meine Eindrücke im Kundencenter Bremen

Was ist besonders an dem Nachwuchsverkäuferprogramm? Man bekommt unter anderem die Möglichkeit tolle Einblicke in alle Bereiche des Konzerns zu erhalten. Ob es die Bausteine, diverse Veranstaltungen und Events oder wie bei mir das Kennenlernen des Kundencenters in Bremen sind, eins steht fest, als Nachwuchsverkäufer ist man viel auf Achse und das bundesweit.

Sonntagnachmittag: Die Koffer sind gepackt, die Checkliste kontrolliert und abgehakt und das Auto ist vollgetankt. Längere Autofahrten bin ich, seit ich als Nachwuchsverkäufer angefangen habe, gewohnt und ich könnte mir durchaus Schlimmeres vorstellen als in einem schicken Mercedes-Benz komfortabel durch Deutschland zu reisen. Zudem nutze ich die Zeit gerne um von den verschiedenen Fahrzeugmodellen die Ausstattungen und Neuheiten auszuprobieren und selber auf Herz und Nieren zu testen.

Im Hotel eingecheckt heißt es die letzten Stunden des Abends zu genießen und sich auf das Kennenlernen von vielen neuen Gesichtern vorzubereiten.

Montagmorgen: Am Kundencenter in Bremen angekommen, weiß ich erstmal gar nicht wo ich zuerst hinschauen soll. Ich stehe vor einem sehr modernen Glasgebäude, umgeben von liebevoll angelegten Teichen und Bepflanzungen. Direkt hinter dem Gebäude ragen riesige Hallen hervor: Das Werksgelände für die Produktion von beiden Varianten GLC und GLE (SUV und Coupé), EQC, C-Klasse, E-Klasse, SL und SLC.

An der Infotheke angekommen, werde ich schon erwartet. Nach einem Begrüßungsgespräch, in dem auch der Wochenplan und meine Erwartungen an die Woche besprochen wurden, beginnt mein Tag mit einer Werksführung. Diese können alle Kunden, die ihr Fahrzeug in Bremen selber abholen, erleben. Mit einem Bus geht es auf das Werksgelände und in die Produktionshallen vom GLE, GLC sowie der C- und E-Klasse. Die Werksführung gibt einen tollen Einblick hinter die Kulissen und ist sehr aufschlussreich. Gerade als Verkäufer geht einem das Herz auf, wenn man sieht, wie die von uns konfigurierten Fahrzeuge Stück für Stück zu einem echten Unikat, entsprechend der jeweiligen Kundenwünsche entstehen.

Am Nachmittag bekomme ich die Chance das Kundencenter mit seinen einzelnen Bereichen näher kennenzulernen. Neben einem Zubehörshop gibt es ein Restaurant im Obergeschoss mit Blick in die Auslieferungshalle, einen Lounge-Bereich in dem die wartenden Kunden kostenfrei frühstücken können, einen Exklusivbereich in dem die Kunden spezielle Sonderausstattungen besprechen und mit Hilfe planen können, einen Spielbereich für Kinder, diverse Veranstaltungsräume, einen Informationsstand für die Fahrzeugverknüpfung über die Mercedes me Connect-App und zu guter letzt das Herzstück: Die gläserne Auslieferungshalle, in der die Kunden Ihre Fahrzeuge entgegennehmen.

EQC 400 4MATIC: Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 20,8-19,7; CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 0.

Nachdem ich alle Bereiche und Kollegen kennengelernt habe ist der erste Tag schon vorbei und es geht zurück ins Hotel.

Der nächste Tag beginnt wieder mit einer Werksführung. Diesmal darf ich in die heiligen Hallen der SL- und SLC-Produktion. Was mir sofort auffällt: Im Vergleich zu der Produktion in den anderen Hallen findet hier noch sehr viel Handarbeit statt und es gibt deutlich weniger Roboter und Maschinen. Auch die sogenannte „Hochzeit“, bei der die Karosse mit dem Motor und Antriebsstrang zusammengeführt wird, wird hier per Handarbeit und nicht mit Maschinen durchgeführt.

Im Anschluss an die Werksführung erwartete mich ein weiteres Highlight. Ich bekomme die Möglichkeit mit einem Kollegen „The Rock“ zu testen. Dies ist ein Geländeparcours, auf dem man testen kann, was unsere SUVs alles können. Mit einem GLC fährt man unter anderem über einen Berg mit 70% Steigung und 80% Gefälle. Das Erlebnis kann für unsere Kunden zusätzlich gebucht werden und ist wirklich sehr beeindruckend.

EQC 400 4MATIC: Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 20,8-19,7; CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 0.

Mit viel Adrenalin im Blut geht es danach zurück ins Kundencenter. Den Rest des Tages darf ich den Kollegen in der Auslieferungshalle über die Schulter schauen. In diesem Bereich bleib ich auch bis zum Ende der Woche. Nachdem ich dort zunächst nur zugucken und lernen darf, führe ich wenig später die Auslieferungen selber durch. Hier ist es für mich schön zu sehen, wie emotionell eine Fahrzeugübergabe sein kann - ach mehreren Monaten Lieferzeiten steht das Traumauto, für das viele Menschen Jahre lang gespart haben, mit allen gewünschten Extras vor ihnen. Es ist ein Moment der Freude und Sorgenfreiheit. Diese Augenblicke zeigen mir noch einmal deutlich, was ich für einen tollen Job habe und wie viele glückliche und dankbare Kunden ich kennenlerne. Es macht mir Spaß diese nach einer ausführlichen Einweisung in ihren neuen Mercedes-Benz beruhigt und mit einem guten Gefühl auf die Straße schicken zu dürfen.

EQC 400 4MATIC: Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 20,8-19,7; CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 0.

Die Woche im Kundencenter verging wie im Flug. Ich habe tolle Kollegen kennengelernt und kann durch meine Erfahrung vor Ort meinen eigenen Kunden in Zukunft von dem schönen Kundencenter in Bremen berichten - falls diese eine Werksabholung wünschen. Im Übrigen sind wir der einzige Automobilhersteller in Deutschland, der die Werksabholung kostenfrei anbietet und das mit viel Herzblut und einer tollen Rundumbetreuung für unsere Kunden.



Nadja Huber
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.1


Berufswechsel und Bewerbungsverfahren

Hallo zusammen, heute möchte ich euch meinen Blog und mich vorstellen. Mein Name ist Nadja Huber, ich bin 26 Jahre alt und seit dem 1.10.2017 bei der Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen als Nachwuchsverkäuferin eingesetzt. In den folgenden Blogs möchte ich euch auf meiner zwölfmonatigen Reise zur zertifizierten Automobil-Verkäuferin mitnehmen.

Beginnen wir am Anfang meiner Reise: Die Bewerbung. Ich bin Quereinsteiger in der Automobilbranche. Bevor ich bei Daimler angefangen habe, war ichals Immobilienmaklerin tätig. Hier habe ich nach Abschluss meiner Ausbildung zur Immobilienkauffrau auch erfolgreich als Vertrieblerin gearbeitet. Da ich ein großer Autofan bin und mich dieses Thema schon längere Zeit im Kopf beschäftigt hat, wurde mir, nachdem ich die Stellenanzeige der Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen gelesen habe, eines schnell klar: Ich möchte Autos verkaufen! Ab da habe ich keine Minute verschwendet und noch am selben Tag meine Unterlagen zusammengesucht und die Bewerbung online eingereicht. In diesem Moment war mir noch nicht bewusst, wie es nun weitergehen wird. Wann werde ich Rückmeldung erhalten? Wird man mich anrufen oder mir schreiben? Habe ich als Quereinsteiger eine Chance? Also wartete ich ungeduldig. Mein Briefkasten und der Maileingang wurden mehrfach täglich kontrolliert und auch mein Handy hatte ich immer dabei.

Dann war es soweit, eines Nachmittags klingelte mein Handy und eine nette Dame meldete sich im Auftrag der Personalabteilung von Mercedes-Benz. Sie fragte mich ob ich ein paar Minuten Zeit für Sie hätte. Ein paar Minuten? Ich habe Stunden für Sie Zeit, dachte ich mir. In dem sehr angenehmen Gespräch wurden mir vorab ein paar Fragen gestellt, wie: „Warum haben Sie sich bei uns beworben?“, „Was stellen Sie sich unter dem Verkaufstrainee vor?“, „Wieso interessieren Sie sich für die Automobilbranche?“, „Welche wichtigen Eigenschaften bringen Sie mit?“. Im Anschluss durfte ich auch meine offenen Fragen stellen. Dann war das Gespräch schon wieder vorbei. Nach dem Beenden des Telefonats fing das Chaos in meinem Kopf wieder an: Wie war wohl mein erster Eindruck? Hätte ich etwas anderes sagen sollen? Was passiert als nächstes? Zwei Wochen später kam dann die erlösende E-Mail: Wir würden Sie gerne persönlich kennenlernen. Erleichterung viel von mir ab. Der erste Schritt war also getan!

An dem Tag des Gespräches war meine Aufregung groß. Das beeindruckende Mercedes-Benz Center in Köln, wo ich am Empfang darauf wartete abgeholt zu werden, machte es nicht besser. Mit dem Aufzug ging es dann in die 4. Etage, vorbei an den drei Verkaufsebenen. Das Gespräch führten ein Teamleiter aus dem Bereich Verkauf PKW und ein Herr aus der Personalentwicklung mit mir. Auch in diesem Gespräch habe ich mich trotz meiner Nervosität wohl gefühlt. Zunächst sollte ich etwas über mich erzählen, über meine bisherige Berufserfahrung, meine Hobbies und was mich an der Automobilebranche reizt. Daraufhin wurden mir Fragen gestellt: Fragen zur Marke Mercedes-Benz, Fragen zu der aktuellen wirtschaftlichen Lage, wie ich die Zukunft der Automobilebranche sehe und was ich mir von der Verkaufstrainee-Ausbildung verspreche. Das Gespräch dauerte ca. eine Stunde, doch gefühlt waren es nur wenige Minuten. Als ich wieder in meinem Auto auf dem Weg nach Hause war, fiel mir ein kleiner Stein vom Herzen. Ich wusste zwar nicht ob ich eine positive oder negative Rückmeldung bekomme, aber ich wusste ich hatte alles gegeben. Wenige Wochen später bekam ich eine zweite E-Mail. Ich wurde zu einem weiteren Gespräch in die Niederlassung eingeladen.

Dieses Mal führten der Verkaufsleiter PKW und die Personalleiterin mit mir das Gespräch. Ein paar Fragen von meinem ersten Gespräch wiederholten sich, dazu kamen dann Kundenbeispiele, bei denen ich meine Vorgehensweise erklären sollte. Auch der weitere Bewerbungsvorgang und der Ablauf des Trainees kamen zur Sprache. Am Ende des Gespräches teilte mir der Verkaufsleiter seine Entscheidung mit. „Frau Huber, meine Kollegin und ich sind uns einig, dass wir Sie in unserem Team haben wollen“. Da war sie also: die heißersehnte Antwort! Doch dann kam das „aber“: „Aber Sie müssen vorher noch zur Potentialeinschätzung nach Stuttgart“. Denn nur wer auch die letzte Hürde, ein gutes Ergebnis bei der eintägigen Potentialeinschätzung erreicht, bekommt einen Arbeitsvertrag.

Der Termin für diesen Tag wurde mir rechtzeitig mitgeteilt und ein Hotelzimmer wurde auch schon bereits für mich gebucht. Also fuhr ich ein paar Wochen später Richtung Stuttgart. Schon während der Fahrt machte ich mir Gedanken, was ich mich hier alles erwarten würde und ob ich dem überhaupt gewachsen bin. Ich checkte also abends in meinem Hotel, welches sich direkt gegenüber von dem Schulungsgebäude befand, ein und versuchte mich so gut es ging auf den bevorstehenden Tag einzustellen.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück direkt los. Im Foyer des Schulungscenters traf ich auf andere Bewerber, die deutschlandweit nach Stuttgart angereist waren und genau denselben Traum verfolgten wie ich: Ein Teil von Mercedes-Benz zu werden. Wir wurden in einen vorbereiteten Raum gebracht, in dem die Tische mit Namensschildern und Tablets ausgestattet waren. Unsere Prüfer erklärten uns nach einer kurzen Vorstellungsrunde den Tagesablauf. Der Vormittag bestand aus Analysen von Kaufsituationen, die anhand von Kurzvideos präsentiert wurden und Testaufgaben aus verschieden Themenbereichen wie Wirtschaft, Autokenntnis, logisches Denken, Situationseinschätzungen, Politik, Zahlenfolgen. Nach der Mittagspause in der Kantine fingen dann die Einzelgespräche an. Jeder Teilnehmer musste ein Gespräch mit einem Verkaufsexperten und einem Verkaufspsychologen führen. In diesem Gespräch wurde man auf Herz und Nieren geprüft. Zwischen verschiedenen Fragen, die einem gestellt wurden, gab es hier immer wieder kleine Rollenspiele in denen man seine Spontanität unter Beweis stellen musste. Als das Gespräch vorbei war, hatte ich den Tag geschafft. Erschöpft aber zufrieden fuhr ich am Abend wieder Richtung Köln.

Man teilte mir mit, dass die Niederlassung das Ergebnis der Potentialeinschätzung am nächsten Tag zugeschickt bekommt. Am darauffolgenden Tag plagte mich meine Ungeduld: Wann wird sich jemand bei mir melden? Habe ich es geschafft? Wie waren meine Testergebnisse? Gegen Mittag kam dann der erlösende Anruf. Ich hatte die Einschätzung erfolgreich bestanden. Meinem Arbeitsvertrag und damit meiner Zukunft bei Mercedes-Benz stand also nichts mehr im Wege.

Als Tipp kann ich jedem von euch, der es in dieses Bewerbungsverfahren schafft, eines mitgeben: Sei Du selbst und versuche nicht dich zu verstellen. Spätestens die Verkaufspsychologen bei der Potentialeinschätzung merken, wenn Du versuchst dich als jemand anderes darzustellen. Ich werde das auf jeden Fall beibehalten und immer ich selbst bleiben.