Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.8


Grimme Online Award 2018 – ein Blick über den medialen Tellerrand

Neben unserem Alltag in der Niederlassung und den Schulungen für unser Verkaufstrainee, sind wir Nachwuchsverkäufer häufig auf Events, um dort unsere Fahrzeuge vorzustellen und unser Unternehmen zu repräsentieren. Die Events sind vielfältig und bilden eine große Bandbreite von Lifestyle Events, bis hin zu Treffen von Unternehmerverbänden, ab.

Am 22.06.2018 wurde im Rahmen eines solchen Events, der Grimme Online Award verliehen. Mein Kollege Jens und ich waren mit der neuen Mercedes-Benz A-Klasse vor Ort, die aufgrund ihrer Individualität und Konnektivität wunderbar bei den Gästen ankam.

Für diejenigen unter euch, die sich fragen, was sich hinter dem Grimme Online Award verbirgt, möchte ich das Konzept kurz erläutern:

Wer kennt es nicht: Facebook, Twitter, mal etwas bei Google suchen oder für Uni, Schule, Job etc. Recherchen betreiben, hin und wieder mal ein Youtube Video ansehen. So sieht bei vielen der Alltag im World Wide Web aus. Zum großen Glück für unsere Gesellschaft, gibt es allerdings eine Vielzahl engagierter Köpfe, die sich Gedanken darüber machen, auf welche Art und Weise, sie ihre Themen mit den Mitmenschen teilen können. Es geht darum, wie Wissen vermittelt werden kann oder Erlebnisse geteilt werden können. Genau an diese Menschen richtet sich der Grimme Online Award. Jeder von uns kann Beiträge nominieren, die dann von einer Jury kategorisiert und bewertet werden. Auch wir als User können außerdem im Netz für den Publikumspreis abstimmen.

In den Rubriken „Wissen und Bildung“, „Kultur und Unterhaltung“, „Information“ und „Spezial“ werden insgesamt acht Preise verliehen. Hierbei steht der Jury jedoch frei, wie viele Projekte pro Kategorie ausgezeichnet werden. Laudatoren aus der deutschen Medienwelt, wie beispielsweise der Schauspieler Wotan Wilke Möhring oder die Nachrichtensprecherin Charlotte Maihoff, ehrten in diesem Jahr die Preisträger.

Es ist schwer zu sagen, welche Idee und welchen Beitrag ich selber ausgewählt hätte, denn außer Frage steht, dass jeder der Nominierten einen Mehrwert für unsere Inhalte im Netz darstellt. Besonders beeindruckt haben mich die jungen Frauen, die hinter dem Instagramaccount „maedelsabende“ stehen. Sie beschäftigen sich jede Woche mit einem anderen Thema, das für „Mädels“ (aber natürlich auch für Jungs) spannend und insbesondere zeitgenössisch und aktuell ist. Sie recherchieren Wissen, interviewen Experten oder Betroffene und arbeiten die Inhalte sehr authentisch auf. Meinen Respekt an die Mädels für die Verantwortung und die Ehrlichkeit, die sie in ihrem Account verkörpern.

Für alle Blog-Leser unter euch, die noch zur Schule gehen habe ich durch dieses Event zwei Tipps: Chemie und Biologie verursachen bei euch kognitive Fragezeichen und Bauschmerzen!? Dann schaut euch „maiLab“ bei YouTube an. Mit viel Expertise, Charme und Humor weiß die Chemikerin Mai Thi Ngyuen-Kim, wie sie euch die Themen anschaulich und interessant vermittelt. Besonders wichtig dabei ist, dass Mai Thi nicht nur versucht den Schulstoff darzustellen, sondern auch Phänomene der Natur oder aktuelle Themen einzubeziehen und aufzuklären.

Der zweite Tipp bezieht sich auf „Sommers Weltliteratur to go“. Der Dramaturg Michael Sommer zeigt euch kurz und knapp mit Hilfe von Playmobilmännchen, die Literatur, für die ihr bisher Lektüreschlüssel und Wikipedia durchstöbert habt. Die nächste Deutsch Klausur könnte so vielleicht auch in der Nacht zuvor noch gerettet werden.

Mein Fazit nach diesem Abend: Das Internet ist in vielerlei Hinsicht kritisch zu sehen und oftmals für Stress verantwortlich. Fake news, mobbing oder Hater werfen immer wieder ein schlechtes Licht auf das Medium, das uns umgekehrt aber auch so viel tolles nahebringen kann, wenn wir nur wissen, wie wir es nutzen!



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.7


Die neue A-Klasse – So wie du!

„Die ist doch mal umgefallen“ hören wir im Verkauf häufig, wenn es um die Mercedes-Benz A-Klasse geht. Auch wenn dieser Vorfall bereits zwanzig Jahre zurückliegt, ist er immer noch in manchen Köpfen verankert. Genauso wissen unsere Kunden aber auch, dass die A-Klasse, die nun in der vierten Generation über die Straßen rollt, im Jahre 2012 eine „Kompletterneuerung“ erfahren hat. Der Meilenstein bei Mercedes-Benz war gesetzt und übertraf die Erwartungen. Auf A-Klasse Basis erschienen noch CLA Coupé, CLA Shooting Brake und GLA. Sie erweiterten die Kompaktklasse und sprachen außerdem eine wesentlich jüngere Kundenklientel an. Seitdem gewann „de Stern“ signifikant an Zuspruch unter jungen Leuten, die die Fahrzeuge als Einstiegsmodelle von Mercedes-Benz gerne annahmen.

Mit dem neuen W177 hat Mercedes nun das vierte Modell der A-Klasse vorgestellt und es erneut geschafft, den „Baby-Benz“ zum Thema der Automobilindustrie zu machen. Von einer Hightech-Revolution ist nun die Rede – zurecht?! Ich finde ja!

Touchscreen, Touchpad, intelligente Sprachsteuerung, Internetfähigkeit und Personalisierungsmöglichkeiten, sind nur ein paar der neuen Features, die die A-Klasse zu bieten hat. Unser Kompaktester hat nun Sonderausstattungen der S-Klasse und E-Klasse und sogar Fähigkeiten darüber hinaus. Doch das alles ist natürlich nur halb so eindrucksvoll, wenn man es nicht selber erleben kann, und ein Erlebnis soll es sein, denn das neue Infotainment System heißt nicht umsonst MBUX (Mercedes Benz User Experience).

Um unseren Kunden und vielen Schaulustigen und Interessenten die Möglichkeit des Erlebens zu geben, hat der Verbund Rheinland für den gesamten Monat Mai einen POP UP Store angemietet, der ganztägig geöffnet war und tolle Themenabende und Kundenveranstaltungen bereithielt. Einmal „Hey Mercedes“ sagen und das Fahrzeug fragen, wie morgen das Wetter wird - einmal die LED-Scheinwerfer in der neuen Design Sprache aufleuchten sehen oder feststellen, dass auch die Fond-Passagiere plötzlich komfortabel Platz finden – all das konnten die Interessenten und Schaulustigen an zwei brandneuen A-Klassen erleben und ausprobieren.

Wir Verkäufer kamen ebenfalls auf unsere Kosten, denn bei lockeren Gesprächen und nahezu durchweg fantastischem Wetter, wurde gemeinsam gespeist, interessanten Vorträgen gelauscht und so mancher Kunde auch mal von einer anderen und persönlicheren Seite kennengelernt. Das Ambiente am Rheinauhafen hat Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen begeistert und zum Verweilen eingeladen und so können wir festhalten, dass es auf ganzer Linie eine Mercedes Benz User Experience war. Wir freuen uns, den Elchtest spätestens jetzt, wieder ein kleines Stückchen mehr aus den Köpfen der Interessierten A-Klasse Fans verbannt zu haben. „Hey Mercedes“ es war uns eine Freude, mit dir den POP UP Store der Mercedes-Benz Verbund Rheinland unter Ambientebeleuchtung zu setzen und mit dir zu quatschen, bis wir heiser waren – für dich kein Problem denn du bist #1Aclass.



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.6


Baustein 3b

„Tankt bevor ihr in Berlin losfahrt“ sagte unser Trainer bei Baustein 3a, bevor er uns in das Wochenende entließ. Wir guckten uns zu dieser Zeit nur fragend an aber als wir dann sonntags abends, von Berlin Mahlow, in Richtung Groß Dölln in Brandenburg aufbrachen, wurde schnell klar, aus welchem Grund er uns diese Empfehlung gab. Die Strecke umfasste circa 100 Kilometer doch diese verliefen zu einem Großteil fernab jeglicher Zivilisation, durch dichte Wälder mit ständigen Warnungen vor Wildwechsel.

Das Ziel dieser Fahrt und der Schauplatz des anstehenden Bausteins war das Driving Center Groß Dölln. Das Areal war einst der größte Militärflughafen Europas und wurde bis 1994 von russischen Truppen genutzt. Im Jahr 2002 entstand dort das größte Fahrsicherheitszentrum Europas.

ABS und ESP

Driften im Schnee und „Donuts drehen“ - wer hat es nicht schon in Filmen gesehen oder sich selber im Winter auf einem Parkplatz daran versucht?! Im Straßenverkehr kann man nur hoffen, dass eine solche Situation nie eintritt, denn neben Gebäuden, Leitplanken oder anderen Fahrzeugen, ist es überlebensnotwendig, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Verantwortlich hierfür, sind unter anderem Assistenzsysteme wie ABS und ESP, die mittlerweile Gang und Gäbe in unseren Fahrzeugen sind. Doch was passiert eigentlich, wenn diese lebensrettenden Programme in das Geschehen eingreifen und wie würde es uns ohne sie ergehen?

Auf nassen Fahrbahnbereichen oder rutschigen Untergründen wurde eine vereiste bzw. mit Aqua Planing überzogene Straße imitiert. Genau diese Umstände erlebten wir am eigenen Leibe, als Fahrer in den Mercedes-Benz Fahrzeugen. Ein Großteil von uns bemerkte dabei, dass wir gar nicht die „coolen Rennfahrer“ sind, die wir oft zu sein glauben. Ein schlitterndes Fahrzeug mit blockierten Rädern zum Stehen zu bringen, ist nämlich keine Kunst, sondern nahezu unmöglich. Dass ein, als Serienausstattung verbautes Feature, mittlerweile für die meisten Autofahrer selbstverständlich ist, und Leben rettet, wurde durch diese Erfahrung in unseren Köpfen tief verankert.

GLS – ungelenker Riese oder Offroad-Künstler ?!

Ziel des Bausteins 3b ist es unter anderem, die erlernte Theorie aus Baustein 3a zu vertiefen und außerdem selber zu erFAHREN. So können die Funktionen und Zusammenhänge genauer erkannt und natürlich dementsprechend versierter an den Kunden weitergeben werden. Für mich als SUV Fan, war es ein besonderes Erlebnis, den GLS durch eine „Buckelpiste“ zu steuern. Selbst das Serienfahrwerk unseres SUV Riesen schafft es mit kaum merklichem Aufwand Schräglagen und Unebenheiten fast mühelos zu überbrücken. Auch Steigungen und Abfahrten können nahezu spielerisch mit der Downhill Speed Regulation gemeistert werden, sodass der GLS seiner Bezeichnung als SUV alle Ehre macht. Übrigens: ohne zu bremsen im 1. Gang einen Abhang hinab zu fahren, um zu erkennen wie das Fahrzeug allein über den Motor bremst, ist eine große Herausforderung an die Selbstbeherrschung.

[Mercedes-Benz GLS 350d 4Matic | Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7.7 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 187 g/km]

Die Konkurrenz stets im Auge zu behalten…

… ist für einen umfassend informierten Verkäufer unerlässlich, denn der Kunde ist in Zeiten des Internets und des unbegrenzten Informationszugangs häufig nahezu so gut informiert, wie der Verkäufer selber. Um uns auf diesen Umstand möglichst gut vorzubereiten, konnten wir in Baustein 3b die besprochenen Inhalte nicht nur an unseren Mercedes-Benz Fahrzeugen erleben, sondern auch im Rahmen einer Ausfahrt, Konkurrenzprodukte von verschiedenen Herstellern testen. Im Vorfeld bewerteten und testeten wir die Fahrzeuge in unserem Schulungsraum nach vorgegebenen Kriterien erstmals. Während der Ausfahrt sollte dann überprüft werden, wie die Bedienung, die Sicht und das Fahrgefühl in der Realität funktionieren. Anschließend wurden die Ergebnisse zusammengetragen.

Mehr Gummi gelassen als Gummi gegeben

Wer von euch die letzten Zeilen gelesen hat und gerade denkt: „Alles schön und gut, aber wenn die schon im Driving Center sind, wo bleibt dann die Action?“, den kann ich beruhigen!

Unser Trainer, der selber ehemalig Autorennen gefahren ist, und extra für die Fahrevents dabei war, ließ es sich nicht nehmen, uns „Möchtegernrennfahrer“, mal auf die „Rennstrecke“ des Driving Centers einzuladen. Guten Mutes saßen wir zu dritt in den Fahrzeugen und sollten „einfach“ nur versuchen, unserem Trainer zu folgen und seine Linie durch die Kurven nachzufahren. Das Geheimnis, aus der Kurve heraus zu beschleunigen und vor der Kurve Gas wegzunehmen, klingt logisch, ist aber bei Weitem nicht so leicht umzusetzen. Heiße Reifen, Gummireste am Fahrbahnrand und angespannte Gesichter waren bei uns die Folge. Die Fahrlinie des Trainers traf kaum einer, die Geschwindigkeit zu halten war ebenfalls schwierig. Wir schwitzten, manchen war schlecht und alle zweifelten an ihren Fahrkünsten. Und der Trainer?! Ja, der war über die gesamte Strecke einhändig gefahren, weil er ja mit der anderen das Funkgerät halten musste, um uns Anweisungen zu geben ?

Wenn ihr irgendwann Verkaufstrainee seid oder noch überlegt es zu werden, freut euch auf Baustein 3b. Er zeigt euch zwar, was ihr auf der Straße alles nicht könnt – genauso aber auch, was euer Mercedes hingegen alles kann!



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.5


Baustein 3a

„Produktwissen“

Klingt nach viel Theorie! Ist es auch! Wie kann man viel Theorie möglichst sinnvoll veranschaulichen und garantieren, dass die Nachwuchsverkäufer möglichst viel davon mitnehmen? Die Antwort lautet Learning by doing und so kam es, dass für Baustein 3a sieben Fahrzeuge für eine Woche in unserem Schulungsraum geparkt und von uns ausführlich studiert wurden.

Innerhalb von zwei Wochen, wird im zweigeteilten Baustein 3, ein Überblick über unsere Fahrzeugmodelle, die Technik, Ausstattungen und Besonderheiten aufgezeigt. In der ersten Woche steht die Theorie stark im Fokus. Die Autos im Schulungsraum sind die „Lernobjekte“, die unter bestimmten Aufgabenstellungen Stück für Stück von uns Trainees erarbeitet werden.

Die zweite Woche steht anschließend ganz im Zeichen der Praxis. Die Nachwuchsverkäufer können die Fahrzeuge unter verschiedenen Bedingungen testen und in diversen Fahrsituationen, die Assistenzsysteme auf Herz und Nieren prüfen, aber das werdet ihr nochmal in einem gesonderten Beitrag lesen können.

Welche Sitzvarianten hat eine S-Klasse, wie programmiere ich die Türen einer V-Klasse und welche Besonderheiten hat das „EASY-VARIO-PLUS-System“ in der B-Klasse?

Dies waren nur einige der Fragen, die uns in dieser Woche beschäftigen sollten. Natürlich hat man für die Konfiguration der Mercedes-Benz Fahrzeuge bestimmte Computerprogramme und auch Informationsplattformen, in denen man Funktionen nachlesen kann. Doch wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist es wesentlich komplexer, sich das Wissen schlicht anzulesen, anstatt die Dinge direkt auszuprobieren. Egal, ob es darum ging, die Sprachbedienung der E-Klasse an den süddeutschen Akzent einer Kollegin zu gewöhnen oder die Sitze in der V-Klasse zu drehen, wir hatten in dieser Woche die Möglichkeit, alle verfügbaren Funktionen der vorhandenen Autos zu testen. Hierbei ging es natürlich darum, eigene Erfahrungen zu sammeln. Wir wurden aber auch von unserem Trainer mit Wissen und Informationen gefüttert und bei Schwierigkeiten tatkräftig unterstützt.

Hättet ihr gedacht, dass die B-Klasse ein Ladevolumen von bis zu 1.547 l hat?!

Wir auch nicht und so kam es, dass die meisten Trainees am Ende dieser Woche die B-Klasse und die V-Klasse als neuen Fahrzeugfavoriten verkündeten. Wer sich zu dieser pragmatischen Einstellung nicht hinreißen ließ, gab trotzdem gerne zu, dass Baustein 3a viele nicht entdeckte Vorteile an jedem Modell verdeutlichte und so hatte jeder von uns nicht nur ein „Aha-Erlebnis“ in dieser Woche.

Baustein 3a meiner Nachwuchsverkäuferausbildung hat mich in meinem Produktwissen entschieden gefördert und die Begeisterung für unsere Fahrzeuge und ihr Können weiter vertieft. Und dass dies in der kommenden Woche noch viel weiter gehen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand erahnen …



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.4


Wenn wir ehrlich sind, dann hat wahrscheinlich jeder schon einmal die Situation erlebt, dass man keine Lust hatte in die Schule oder zur Uni zu gehen. Und auch der emsigste Arbeitnehmer hat bestimmt Tage, an denen er die Bettdecke über den Kopf ziehen möchte oder lieber am Badesee entspannt.

Nichts desto trotz, sollte einem der Beruf Spaß machen und den eigenen Interessen entsprechen, sodass man ihn mit Freude oder im besten Falle mit Leidenschaft ausübt. Diese Erfahrung mache auch ich in meiner Nachwuchsverkäuferausbildung tagtäglich, denn ich arbeite mit wahnsinnig tollen Produkten und in einer spannenden und lebendigen Branche, voller Veränderung und Potenzialen. Außerdem habe ich das große Glück, im Vertrieb täglich neuen und interessanten Menschen zu begegnen:

Vor einigen Tagen traf ich so auch Lena Terlutter. Lena ist bekannt als Kölner Bloggerin, Unternehmerin und Autorin, um nur ein paar ihrer Tätigkeiten aufzuzählen. Die Möglichkeit, Lena im Mercedes-Benz Center in Köln zu treffen und mit ihr zu sprechen, war für mich ein besonderes Erlebnis, denn privat verfolge ich Ihren Blog bereits seit einigen Jahren. Lena besuchte an diesem Tag das Mercedes-Benz Center für die Auslieferung ihres neuen Mercedes-Benz GLAs und stand außerdem im Anschluss noch für ein Interview zur Verfügung.

Im Interview erzählte Lena, dass sie es besonders schätzt ihre Mercedes-Benz Fahrzeuge hier bei uns im Center direkt abzuholen, da sie als Kölnerin einen persönlichen Bezug zu unserem Center hat und es sehr wichtig findet, die neusten Modelle und die Ausstellung vor Ort live zu sehen, um sich zu informieren. Die persönliche Beratung und das Fahrzeugerlebnis vor Ort, kann für Lena durch keinen Konfigurator ersetzt werden, nicht zuletzt, da die Zusammenarbeit bereits seit längerer Zeit besteht und es somit auch ein Vertrauensverhältnis und eine persönliche Komponente für sie gibt.

Als Hauptfahrzeug fährt die Familie Terlutter ein Mercedes-Benz G-Modell, da sie mit drei Kindern auf den Platz des geräumigen Geländewagens angewiesen ist. Der GLA ist als Zweitfahrzeug aber eine hervorragende Alternative, um schnelle Besorgungen zu machen, in die Stadt zu fahren, oder eines der Kinder abzuholen. Auch die Optik des GLA gefällt Lena neben ihrem G-Modell sehr gut. Abgesehen von den optischen Aspekten, liegt das Hauptaugenmerk für sie als Mutter allerdings auf der Sicherheit des Fahrzeuges. Insbesondere wenn die Mädels dabei sind, soll das Fahrzeug ein gutes und sicheres Gefühl zu jeder Zeit bieten, was Lena zur Wahl des GLA bewegte.

Habt ihr eigentlich schon einmal von „She’s Mercedes“ gehört?

Ich persönlich finde diese Initiative sehr spannend und außerdem inspirierend, denn durch meinen Arbeitgeber von Frauen zu erfahren, die erfolgreich und einflussreich auf unterschiedlichsten Gebieten sind, motiviert mich zusätzlich. Da ich als Mercedes-Benz Mitarbeiterin die Themen von „She’s Mercedes“ natürlich aktiv verfolge, war mir im Vorfeld der Auslieferung bereits bekannt, dass auch Lena Terlutter für „She’s Mercedes“ von Ihrem Leben berichtet hat und in Ihrem Beitrag einen inspirierenden Einblick in den Alltag einer Unternehmerin und Mutter gibt. Zu Lenas Beitrag gelangt ihr hier:https://www.mercedes-benz.com/de/mercedes-me/inspiration/she/serien/folge/lena-terlutter/

Natürlich wollte ich auch einen persönlichen Eindruck der Bloggerin zum Thema „She’s Mercedes“ bekommen:

Der besondere Fokus der Initiative liegt für Lena darauf, dass Frauen durch „She’s Mercedes“ einen anderen Zugang zum Thema „Automobil“ bekommen, das nicht nur ein Transportmittel, sondern für viele Frauen heutzutage, auch ein Lifestyle Produkt darstellt. Neben dem Fahrzeug hob sie außerdem die inspirierende und vernetzende Wirkung der Beiträge hervor, da ein Zusammenhalt der Frauen untereinander ein unheimlich tragender Aspekt heutzutage ist, der durch „She‘s Mercedes“ gefördert wird und außerdem die Kraft und Power der Berichtenden nach außen trägt und hoffentlich so zur Inspiration anderer Nutzerinnen beiträgt.

Zum Ende des Interviews interessierte mich dann noch, was eine viel beschäftigte Bloggerin, Mutter und Unternehmerin über den voranschreitenden Trend des autonomen Fahrens denkt:

Lena sieht autonomes Fahren als Chance für zunehmende Sicherheit und als eine große Zeitersparnis. Viele unserer heutigen Assistenzsysteme, wie ein aktiver Park-Assistent sind für sie kaum noch wegzudenken und gerne nutzt Lena alle Features ihres G-Modells und ihres GLA, die ihr dabei helfen, ihren Alltag vom Auto aus sicher und effizient zu gestalten, dabei nutzt sie in Zukunft gerne jede Entwicklung, die ihr ermöglichen, die Konzentration vom Straßenverkehr in Richtung Kinder oder Arbeit verlagern zu können.

Wie ihr bemerkt, ist der Alltag von uns Verkaufs-Trainees vielseitig und sehr individuell. Für mich ist genau dies der Reiz und der ausschlaggebende Aspekt dafür, dass ich eigentlich jeden Morgen gerne aufstehe und mit viel Freude meine Arbeit aufnehme. Zugegeben: Die Entspannung am Badesee ist auch nicht verkehrt ?

Sollte auch euer Interesse für das Trainee geweckt worden sein, schaut gerne auf unserer Karriereseite vorbei oder verfolgt bei Interesse weiterhin den Blog, um spannende Einblicke in unseren Alltag im Mercedes-Benz Center zu erhalten.



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.3


Baustein 1b: Mein Einblick hinter die Kulissen von Mercedes-Benz

„Willkommen bei Mercedes Benz“ lautete der Titel der beiden ersten Bausteine 1a und 1b. Nachdem sich unsere Nachwuchsverkäufergruppe in Berlin bereits kennenglernt hatte, trafen wir uns zur zweiten Woche in Stuttgart Vaihingen wieder. Von einigen meiner Kollegen aus dem Mercedes-Benz Center hatte ich bereits zahlreiche Infos erhalten, was uns in dieser Woche erwarten wird. „Da geht man in die Produktion“ oder „Die Ledermanufaktur hat mir damals gut gefallen“ lauteten einige der Kommentare. Unter diesen Aussichten konnte ich mir zwar noch nichts Prägnantes vorstellen, es förderte jedoch sowohl meine Vorfreude als auch meine Spannung enorm.

1. Tag: Auf den Spuren von Gottlieb Daimler

In Stuttgart angekommen, erhielten wir am ersten Tag des Bausteins zunächst einen Überblick über die Woche und die bevorstehenden Stationen. Anschließend fuhren wir zum Mercedes-Benz Museum. Dort wurden wir bereits von einer Expertin erwartet, die uns zur „Daimler Gedächtnisstätte“ begleitete und uns dort in die Entstehungsgeschichte unseres Unternehmens entführte. Untermauert wurden ihre spannenden Erzählungen von teilweise originalen Ausstellungsstücken, die uns bereits neugierig auf die Unikate im Mercedes-Benz Museum machten. In einem kleinen Gebäude - zu Daimlers Zeiten ein Gartenhaus - ist dort seine Werkstatt nachgebaut, gerade so groß, dass wir mit unserer Gruppe dort Platz fanden und der Ort an dem 1886 der Grundstein unseres Unternehmens gelegt wurde.

Das Mercedes-Benz Museum

Nahtlos wurde an diese Geschichtsstunde der besonderen Art im Mercedes-Benz Museum angeknüpft. Wir hatten das Glück, dass unsere Führung von einer wahren Expertin geleitet wurde, die nicht nur geschichtlich unheimlich versiert war, sondern auch in der Fahrzeugtechnik noch mit besonderer Expertise überzeugte. Kaum eine unserer Fragen blieb unbeantwortet und kaum ein Geschmack aus unserer Nachwuchsverkäufergruppe kam im Museum nicht auf seine Kosten. Die Entwicklung unserer Produkte, nicht nur hautnah, sondern auch mit einem Portfolio an Ausstellungsstücken, von unfassbarem Wert, näher gebracht zu bekommen, entfachte in mir ein Gefühl des Stolzes. Für ein derart traditionsreiches Unternehmen und einen Premiumhersteller der Extraklasse zu arbeiten, war für mich in dem Moment greifbarer denn je.

Tradition, Geschichte und mechanische Kunstwerke

Dieses Gefühl gipfelte am ersten Tag darin, dass wir das Classic Center von Mercedes-Benz besuchten und Zeugen der Aufbereitung und Instandsetzung von Oldtimern wurden. Unikate in der Geschichte von Mercedes-Benz und Fahrzeuge mit Sammlerwerten werden dort aufbereitet und repariert. Kunden aus aller Welt lassen Ihre Schätze von den erfahrensten Mechanikern dort warten und pflegen und teilweise werden Ersatzteile per Hand hergestellt, da es keine freiverkäuflichen Teile mehr gibt. Unsere Führung fand dort mit einem wahren Zeitzeugen der Automobilgeschichte statt, denn der Herr ist bereits seit mehreren Jahren in Ruhestand, führt aber immer wieder gerne die Nachwuchsverkäufer durch „seine“ heiligen Hallen und berichtet von seinem Erfahrungsschatz. Das Wissen und die Erfahrungen solcher Menschen sind für uns Neulinge natürlich von unschätzbarem Wert und so war es eine große Ehre seinen Ausführungen zu folgen.

2. Tag: Faszination Designo

Die Faszination, die mich bereits nach dem ersten Tag überkam, sollte an unserem zweiten Schulungstag noch weiter intensiviert werden: Begonnen haben wir den Morgen in der „Designo-Manufaktur“, in der wir erfuhren, worauf es bei der Lederauswahl des Fahrzeuginterieurs ankommt und wie die Materialien differenziert werden. Wir erhielten Einblicke in die Verarbeitung und konnten sogar zusehen, wie ein Lederlenkrad per Handarbeit und mit ganz speziellem Nähzeug genäht wird. Bereits in der Leder Manufaktur wurden wir darauf aufmerksam, dass es unglaublich viele Individualisierungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch die Farbwahl des Leders gibt. Alle jemals bestellten Lederfarben sind außerdem dort ausgestellt – von Babyblau bis Sonnengelb sind wirklich alle erdenklichen Varianten vertreten. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über die Exklusivität und Individualität einer solchen Auswahl jedoch nicht.

Einblicke in die GT-Produktion

Der AMG-GT, dessen Produktion ebenfalls in Sindelfingen beheimatet ist, lässt die Herzen der Sportwagenfans höher schlagen. Die Herzen von uns Nachwuchsverkäufern schlugen mindestens so hoch, als wir in die Produktionshallen traten und dort in die Welt der GT-Produktion eingeführt wurden. Wir erhielten Informationen zum Ablauf, zur Bauweise sowie zu technischen Details der verschiedenen Modelle. Außerdem konnten wir die Einzelteile vor ihrem Einbau genauer begutachten und die wohl größte Anzahl an AMG-GTs sehen, die uns in unserem Verkäuferleben jemals begegnet.

Produktion und Individualität der Spitzenklasse

Das Center of Excellence ist das Zuhause des automobilen Luxus und der Individualisierung. Auf rund 2.200 m² kann in einem imposanten und architektonisch faszinierenden Gebäude nahezu jeder ausgefallene Kundenwunsch erfüllt werden. Wir Nachwuchsverkäufer konnten dort einen der Ansprechpartner kennenlernen, die mit der Beratung und Verwirklichung der exklusiven Kundenwünsche betraut sind. Die Einzigartigkeit unserer Produkte war hier für uns „Neulinge“ nicht nur beeindruckend sondern auch sichtbar und erlebbar, was zu einem weiteren Highlight der Woche zählte. Kopfstützen, bestickt mit dem Familienwappen oder giftgrüne Ziernähte im Fahrzeuginterieur sind Beispiele für solche Individualisierungen.

3. Tag: Sicherheit und Technik, die Basis eines modernen Fahrzeugs

Der dritte Tag unseres Bausteins in Stuttgart war geprägt von Action. Nachdem wir bereits die letzten Tage tiefe Einblicke in die Ausstattungsvielfalt unserer Fahrzeuge erhalten haben, erlebten wir nun die Basis der Fahrzeugsicherheit sowie deren technische Abstimmung: Der „Hydropuls“ und die sogenannte „Geräuschrolle“ sind Einrichtungen, die zur Entwicklung unserer Fahrzeuge gehören und in denen deren Belastbarkeit „auf Herz und Nieren“ überprüft wird. Beeindruckend hierbei war für mich insbesondere, dass ein Großteil der genutzten Technik ebenfalls aus eigener Entwicklung unseres Unternehmens stammt. Im Anschluss durften wir die Belastbarkeit selber einmal kennenlernen, denn wir fuhren auf die Einfahrbahn des Werkes Untertürkheim und wurden Zeugen der realistischen Tests, die dort bei unterschiedlichsten Bedingungen durchgeführt werden. Da diese Tests nicht nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, sondern auch unter strengster Geheimhaltung stattfinden, kann ich Ihnen und euch leider kein Bildmaterial zur Verfügung stellen. Auf diese Erlebnisse könnt ihr euch freuen, wenn ihr vielleicht einmal selber innerhalb des Verkaufstrainees an den Schulungen teilnehmt.

Der sportliche Höhepunkt des Tages

Affalterbach – die Heimat der Leidenschaft für Motorsport, war unser letztes Ziel für diesen Tag. Auch dort wurden wir von einem versierten Experten begleitet und durch die heiligen Hallen von AMG geführt. Nicht nur die Ausstellungsräume waren dabei für uns Nachwuchsverkäufer ein wahres Spektakel, auch die Informationen, die wir erhielten, die Einblicke in die Auslieferhalle sowie die Möglichkeiten, die unsere potenziellen Kunden hier vor Ort haben, begeisterten uns. Auch die Technikaffinen unter uns kamen auf ihre Kosten, denn AMG lud uns ein, die Motorenproduktion vor Ort zu besichtigen. Die Produktion des V 8 Motor, der in den 63-er Modellen von Mercedes-AMG verbaut wird, war nicht ansatzweise vergleichbar zu der Motorenproduktion, die wir zuvor schon im Werk Untertürkheim besichtigt hatten. Das Prinzip „One Man – One Engine“, das die Handarbeit eines einzelnen Monteurs bezeichnet, der einen Motor von Anfang bis Ende der Montage alleine baut, ist für AMG absolut typisch. Die Unterschrift des Monteurs auf der Plakette der Motorabdeckung vollendet die Montage und steht für Qualität.

Mehr als ein Trainee

Diejenigen unter euch, die beim Motorensound eines AMG-Modells Gänsehaut bekommen oder beim Geruch eines neuen Fahrzeuges die Nase am liebsten tief in das Polster stecken würden, die können verstehen, warum diese Woche für mich und die anderen Nachwuchsverkäufer ein wahnsinnig gelungener Einstieg in unsere Ausbildung war. Spätestens jetzt war jedem von uns klar, dass wir uns für den richtigen Werdegang entschieden haben.



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.2


Willkommen bei Mercedes-Benz

Was werden dort für Leute sein? Wie ist die Atmosphäre? Ist der Trainer nett … und schmeckt das Essen…? ?

Solche und ähnliche Fragen schwirrten mir durch den Kopf, als ich am Flughafen Köln/Bonn auf meinen Flieger nach Berlin-Tegel wartete. Die Sonne schien und der Flughafen war leer aber meine Nervosität und Vorfreude ließen mich kaum entspannen, denn der Flieger sollte mich direkt zu meinem ersten Nachwuchsverkäuferbaustein nach Berlin bringen.

Vor Ort wurden meine Nerven dann leider weiter strapaziert, denn mein Koffer war nicht am entsprechenden Abladeort und musste gesucht werden. Ohne Koffer fuhr ich nun noch nervöser mit dem Taxi in unser Hotel. Dort angekommen war mein Zimmer noch nicht bezugsbereit, sodass ich mich in die Lobby setzte und die ankommenden Gäste beobachtete. Bei jeder Person überlegte ich, ob sie wohl zu unserer Verkäufergruppe gehörte. Irgendwann trat ein großer junger Kerl in die Lobby und guckte ungefähr so wie ich mich fühlte, ein wenig unsicher, ein wenig müde aber voller Vorfreude. Ich gab mir einen Ruck: „Du wirst Verkäuferin“, sagte ich mir, „Leute ansprechen sollte deine leichteste Aufgabe sein.“ Ich sollte Recht behalten, denn es handelte sich tatsächlich um ein Gruppenmitglied und wir waren beide erleichtert, dass wir nun nicht mehr alleine warten mussten.

Nach und nach trudelten immer mehr Teilnehmer ein. Während des Mittagessens unterhielten wir uns und tauschten erste Informationen aus. Als das Training startete, hatten wir dadurch bereits die ersten Hemmungen verloren und traten mit dem Trainer in den Raum, um uns nun auf spielerische Art noch weiter kennenzulernen. Die Atmosphäre war sofort angenehm, alle hatten Lust auf die Ereignisse, Informationen und Erfahrungen, die nun über die Woche auf uns einprasseln sollten.

Im Anschluss an den ersten Schulungstag machten wir gemeinsam die Berliner Innenstadt unsicher. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und stießen auf einen tollen ersten Baustein an.

Wenn ich jetzt an diese ersten Stunden zurückdenke, bin ich sehr dankbar, denn meine Gruppe war wissbegierig, ehrgeizig, humorvoll und voller unterschiedlicher Charaktere. Dies führte zu einer produktiven ersten Trainingswoche, in der wir nicht nur die Konzernstruktur kennenlernten und erste Informationen über das Unternehmen erhielten, sondern auch eigenständig Präsentationen vorbereiten mussten und viel über Rhetorik sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung lernten. Als Basis für unsere weiteren Bausteine und als Grundgerüst unserer Lerninhalte war dies für mich ein voller Erfolg!



Lea Marie Beißel
Verkaufstrainee

Blogeintrag Nr.1


Das Interesse für Autos - Die Leidenschaft für den Stern

[Mercedes-AMG GT R | Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11.4 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 259 g/km]

Als man mich im Teenageralter fragte, welches Berufsziel ich einmal anstrebe, war ich noch sicher, dass ich einmal Jura studieren werde. Was ich mit diesem Studium danach machen wolle, war die nächste Frage. „Ich möchte in die Rechtsabteilung bei der Daimler AG“, lautete meine Antwort.

Mein Werdegang

Nach meinem Abitur im Jahr 2013 stand meine finale Studienentscheidung an und mein Wunsch Jura zu studieren schwand – die Leidenschaft für Mercedes-Benz jedoch nicht. So entschied ich mich, schlichtweg einen anderen Weg in das Unternehmen zu finden. Ich studierte General Management mit den Schwerpunkten Personalmanagement & Unternehmensführung sowie Wirtschaftspsychologie. Insbesondere der zweite Studienschwerpunkt motivierte mich zu meiner Studienwahl und begleitete mich fortan auf meinem Weg in Richtung Vertrieb. Mein besonderes Interesse lag auf der externen Ausrichtung des Studienschwerpunktes Wirtschaftspsychologie: Welche Motivationen liegen Kaufentscheidungen zugrunde oder welche Methoden greifen Unternehmen auf, um Konsumenten gezielt anzusprechen? Diese Fragen faszinierten mich genauso wie die Automobilbranche, weshalb ich bereits im 4. Semester eine Hausarbeit im Fach Kommunikationspolitik über die neuen SUVs von Mercedes-Benz schrieb.

Die ersten eigenen Erfahrungen mit Mercedes-Benz

Meine Begeisterung für den Vertrieb war geweckt und dies wurde spätestens während meines Praktikums in der Mercedes-Benz Niederlassung in Aachen deutlich. Beworben habe ich mich dort für ein Praktikum in der Personalabteilung, merkte jedoch nach kurzer Zeit, dass mir der Kundenkontakt und die Nähe zum Produkt fehlen und so wurde mir, auf Nachfrage, eine dreiwöchige Verkäuferbegleitung ermöglicht. Innerhalb dieser Verkäuferbegleitung lernte ich das Aufgabenfeld und den Arbeitsalltag eines Gebietsverkäufers kennen, durfte Kundengesprächen beisitzen und sogar auf dem CHIO in Aachen interessierte Besucher über die ausgestellten Fahrzeuge informieren. Die Eindrücke und Erfahrungen, die ich während dieser Zeit sammeln konnte, motivierten mich fortan.

Nach meinem Studium…

Im Anschluss an mein Studium bewarb ich mich auf die Stelle „Verkaufstrainee – Nachwuchsverkäufer/in PKW“ und wurde zu meiner großen Freude zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Nach zwei Gesprächen folgte die Verkäuferpotentialeinschätzung (VPE) in Stuttgart, wo ich im Global Training Center mit einigen anderen Teilnehmern ein Assessment-Center absolvierte. Dies bestand aus einem schriftlichen Prüfungsteil und einem einstündigen Gespräch. Die Anspannung nach der Potentialeinschätzung war enorm groß, doch am nächsten Tag kam der erlösende Anruf von meinem heutigen Chef. Das Ergebnis war absolut zufriedenstellend und ich durfte zwei Monate später in der Mercedes-Benz Niederlassung in Köln mein Verkaufstrainee beginnen.

… und heute

Dies ist nun fast ein Jahr her. Normalerweise dauert die Ausbildung etwa ein Jahr, doch dadurch, dass ich noch keine Vorkenntnisse hatte, durfte ich ein halbes Jahr im Team „Best Customer Experience“ Erfahrungen sammeln und erste Verantwortung im Bereich Internetvertrieb übernehmen. Meine Kollegen im BCE-Team unterstützten mich hervorragend und zeigten mir sofort, dass der Teamgedanke im Mittelpunkt steht. Für meinen Start „beim Stern“ hätte ich mir keine bessere Basis vorstellen können und da meine Begeisterung bis heute anhält, möchte ich meine Eindrücke mit Ihnen und euch von nun an teilen, sodass vielleicht auch aus eurem und Ihrem Interesse an Mercedes-Benz eine Leidenschaft entsteht.